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Informationen für die Oozytenempfängerin

 

Informationen für die Oozytenempfängerin


Die Erfolgsrate der Behandlung erreicht 55-60% der Schwangerschaften pro Zyklus und übersteigt die Erfolgsrate der IVF Methode, bei der die eigenen Oozyten der Patientin angewendet werden.
Im Vergleich zur Adoption bringt dann die Oozytenspende außer dem klaren genetischen Beitrag des Vater (50%) auch die Möglichkeit, die Ernährung und Zufriedenheit des Fetusses durch Mutter schon vor der Geburt zu beeinflussen. Auch die Erfahrung mit der eigenen Schwangerschaft vom gleichen Anfang, Entbindung und unmittelbare Möglichkeit des Stillens bringen einen eindeutigen Nutzen für Kind, Mutter und ganze Familie.

Risiken


Genauso wie bei den auf Grund des Geschlechtsverkehrs oder durch IVF Methode entstandenen Schwangerschaften sind auch bei der Methode der Oozytenspende 12-15% der Schwangerschaften durch Abort beendet. Etwa 20-30% sind mehrzählige Schwangerschaften in Abhängigkeit von der Anzahl der transferierten Embryonen.

Behandlungsvorgang


Solange Sie sich für die Therapie durch Methode der Oozytenspende interessieren, bestellen Sie sich hier nach Ihrem Wunsch zur Einführungskonsultation. Wir werden uns bemühen festzulegen, ob diese Methode für Sie geeignet ist, wir werden Sie mit dem Prozess der Gewinnung und Testung von Spenderinnen, mit Vorbereitung und Verlauf des therapeutischen Zyklus, mit unseren Erfolgsraten und Preis der Behandlung bekannt machen.

Auswahl der Spenderin


Die Oozytenspende ist in der Tschechischen Republik anonym, freiwillig und kostenlos. Unsere Spenderinnen sind junge Frauen bis 35 Jahre, die die strengen Kriterien für Oozytenspenderinnen erfüllen (Guidelines for oocyte donation of The American Society of Reproductive Medicine, die in der Zeitschrift Fertility and Sterility, Vol.77, No.6, Suppl. 5, June 2002 veröffentlicht wurden).
Alle Spenderinnen absolvieren gynäkologische, endokrinologische und genetische Untersuchung und werden wegen Anwesenheit der sexuell übertragbaren Erkrankungen (HIV, Syphyllis, Gelbsucht, Chlamydien, Zytomegaloviren) wiederholt getestet.

Vorbereitung der Empfängerin


Sobald Sie sich für die Behandlung mit Ausnützung von gespendeten Oozyten entschließen, ist es nötig, Ihren Uterus zu testen, ob er fähig ist, die zur Annahme und Einnistung von transferierten Embryonen geeignete Schleimhaut zu bilden.
Es wird Ihnen synthetisches Östrogen in Form von Tabletten, Injektionen oder Pflaster (Estrofem, Estraderm, Agofollin) verordnet, und zwar in steigender Dosis während 14 Tage. Gleich danach wird eine Ultraschalluntersuchung mit Messung der Gebärmutterschleimhaut durchgeführt, und die Östrogendosierung wird eventuell angepasst. Dieser Testzyklus dauert insgesamt 14 Tage bis 3 Wochen; beim günstigen Befund ist es möglich, gleich einen therapeutischen Zyklus zu planen.

Therapeutischer Zyklus


Das Schema des therapeutischen Zyklus mit Ausnützung der gespendeten Oozyten hängt davon ab, ob die Patientin Menstruation hat oder nicht.

Bei Patientinnen mit Menstruationszyklus


Vor dem Zyklusbeginn wird eine Injektion GnRH-Analoga depot (Diphereline, Decapeptyl) appliziert, deren Aufgabe ist, den hormonellen Hintergrund der Patientin zu neutralisieren, weil er die Therapie negativ beeinflussen könnte. Die Injektion wirkt ungefähr 3 Wochen und nachher wird mit Verabreichung der Östrogene wie im Vorbereitungszyklus begonnen. Nach 14 Verabreichungstage wird eine Ultraschallkontrolle der Höhe von Gebärmutterschleimhaut vorgenommen und beim günstigen Befund ist die Patientin für den Embryotransfer vorbereitet. So kann sie bei der Östrogenverabreichung 8 Wochen vorbereitet bleiben.

Bei Patientinnen ohne Menstruationszyklus


Nach der Hervorrufung der Menstruation mittels Hormoninjektionen wird mit der Östrogenbehandlung gleich begonnen.

Während der Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut bei der Empfängerin wird mit der Synchronisation und Stimulation der Spenderin angefangen. Wenn die Oozyten in den Eierstöcken der Spenderin reif sind, werden sie entnommen und die gewonnenen Oozyten werden mit Spermien des Ehemannes der Empfängerin fertilisiert (es ist möglich, sowohl frische als auch eingefrorene Spermien zu benutzen). Am Tag der Oozytengewinnung von der Spenderin beginnt die Frau Schwangerschaftshormone – Gestagene (Utrogestan, Crinone) einzunehmen, die die Schleimhaut im Uterus der Empfängerin für Einnistung vorbereiten. Nächsten Tag nach der Oozytengewinnung und deren Befruchtung wird die Empfängerin über die Anzahl und Qualität von entstandenen Embryonen telefonisch informiert. Nach 3-5 Kultivationstagen wird der Embryotransfer von einem oder zwei Embryonen in die Gebärmutter der Empfängerin – der zukünftigen Mutter vorgenommen. Die überzähligen Embryonen guter Qualität können im Programm der Kryokonservierung eingefroren werden.

Nach dem Embryotransfer setzt bei der Empfängerin die Östrogen- und Gestagenverabreichung weitere 14 Tage fort. Dann macht sie den Schwangerschaftstest bei Benutzung des Morgenurins (HCG). Wenn er positiv ist, nimmt sie diese Hormone weitere 2 Monate ein. Wenn er negativ ist, werden HCG-Werte im Blut festgestellt. Das Ergebnis ist bestimmend für Entscheidung, ob es zur Schwangerschaft gekommen ist oder ob die Therapie erfolglos war.